Sick Building Syndrom

Auswirkungen auf die Gesundheit

Heutzutage leiden mehrere Millionen Menschen weltweit an dem sogenannten Sick-Building-Syndrom. Da die Beschwerden oft keiner direkten Krankheit zuzuordnen sind und sich aus zahlreichen unspezifischen Merkmalen zusammensetzen, dauert es oft sehr lange bis die wahre Quelle der Gesundheitsschädigung gefunden ist. Der sichere Nachweis für für ein Sick-Building- Syndrom ist meist sehr schwer zu erbringen und kann umfangreiche Untersuchungen erforderlich machen. Auch bei leichten Symptomen sollte man (falls der Verdacht eines Sick Building Syndrom besteht) die Ursache feststellen und den Arzt darauf hinweisen den Organismus auf Schadstoffe zu untersuchen. Manche Schadstoffe lassen sich durch Blut- und Urinuntersuchungen nachweisen.






Sick Building Syndrom – Merkmale


Es gibt verschiedene Merkmale die auf ein Sick Building Syndrom hinweisen und daher genauer untersucht werden sollten.

 

Chronische Abgespanntheit


Durch die Einatmung chemischer Ausdünstungen durch Wohngifte kann die Vitalität und Leistungsfähigkeit stark herabgesetzt werden. Mangelnder Luftwechsel durch übermäßig gedämmte Räume kann zu Anreicherung von chemischen Stoffen führen und somit Herz und Kreislauf nachhaltig schädigen.

 

Nervosität und Schlafstörungen


Auch bei Nervosität und Schlafstörungen sollte, falls keine andere Ursache feststellbar ist, an das Sick-Building- Syndrom gedacht werden. Die nervöse Fehlsteuerung die durch Wohngifte ausgelöst wird, führt zu innerer Unruhe, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit und Überempfindlichkeit der inneren Organe, die häufig das Herz-Kreislaufsystem und den Magen Darm Trakt betreffen. Wenn Verdachtsmomente für eine Belastung in den Wohn- bzw. Arbeitsräumen gegeben sind, sollte man bei einer ärztlichen Untersuchung den Therapeuten darauf hinweisen, um keine Gefahr zu laufen unnötig mit Psychopharmaka behandelt zu werden. Der Arzt kann dann mit entsprechenden Spezialuntersuchungen eine eventuelle Schadstoffbelastung feststellen.

 

Kopfschmerzen durch Wohngifte


Beim Sick Building Syndrom treten Kopfschmerzen besonders häufig auf . Dabei reichen die Kopfschmerzen von leichtem Kopfdruck bis hin zu starken bohrenden Schmerzen. Verantwortlich können Chemikalien in der Raumluft sein die durch Einatmung zu unterschiedlich schweren Vergiftungen führen können. Mangelnder Luftwechsel durch übermäßig gedämmte Räume kann zu einer zusätzlichen Anreicherung von chemischen Stoffen führen und somit die Entstehung von Kopfschmerzen begünstigen. Dazu kommt, dass viele chemische Substanzen vom Organismus nur langsam ausgeschieden werden können , sodass die Kopfschmerzen mit der Zeit immer schlimmer werden.

 

Störung des Immunsystems


Durch schädliche Einflüsse in den Wohn- bzw. Arbeitsräumen kann das körpereigene Abwehrsystem nachhaltig geschädigt werden und somit die Anfälligkeit von Krankheiten begünstigen. Folge einer Abwehrschwäche infolge Wohnungsgiften ist beispielsweise eine erhöhte Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten.
 

Allergische Reaktionen durch Wohngifte


Chemische Stoffe in Wohnräumen (oder Arbeitsplatz) können direkt eine allergische Reaktion hervorrufen. Vor allem Atemwege und die Haut sich in erhöhtem Masse von allergischen Reaktionen betroffen. Allergien gehören zu den häufigsten Symptomen eines Sick Building Syndrom. Vor allem die Ausdünstungen von Formaldehyd, PCB, PCP und Vinylchlorid können zu allergischen Reaktionen führen und das gesamte Atmungssystem negativ beeinflussen. Auch Asbestfasern aus älteren Nachtspeicheröfen, Boilern, Toastern oder Abdichtungsschnüren in Kaminrohren können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen bis hin zu Krebs führen.


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